
Menschen verlassen nicht ihren Arbeitsplatz, sie verlassen ihre Manager.
Dr. Travis Bradberry, Autor und Experte für emotionale Intelligenz
Unzufriedenheit am Arbeitsplatz wirkt wie ein Brandbeschleuniger für das Feuer, das Unternehmen seit Jahren versuchen zu löschen: Fachkräftemangel.
Einer der Hauptgründe, warum Menschen ihr Unternehmen wieder verlassen, ist das Verhältnis zu ihren Führungskräften. Wenngleich die Schuld bei einer Person oder einem bestimmten Personenkreis zu suchen, mitunter als easy way out abgestempelt werden kann, befreit die Tatsache, dass immer mehr Menschen innerlich oder tatsächlich kündigen, Führungskräfte nicht davon, ihren Führungsstil zu reflektieren.
Das zeigen auch die Zahlen des Engagement Index von Gallup:
• 61 % der deutschen Arbeitnehmenden werden in drei Jahren nicht mehr bei ihrem aktuellen Arbeitgeber beschäftigt sein.
• Zum Vergleich: 2018 konnten sich lediglich 35% der Beschäftigten vorstellen, in drei Jahren den Job zu wechseln.
• Die Zahl der Arbeitnehmenden, die innerlich gekündigt haben, hat in den vergangenen Jahren enorm zugenommen. 87 % der Beschäftigten sind nicht emotional an ihren Arbeitsplatz gebunden. Eine Tatsache, die die deutsche Wirtschaft jährlich zwischen 118,1 und 151,1 Milliarden Euro kostet.
Wie kann also insbesondere die Führungsetage dafür sorgen,
• die Zufriedenheit der Mitarbeitenden als oberstes Gebot von New Work im Unternehmen zu etablieren?
• selbst die Zufriedenheit der Mitarbeitenden zu verbessern?
• die Zahl der Kündigungen zu senken?
• Die Arbeit im Unternehmen für neue Talente attraktiv zu machen?